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GESCHICHTLICHES. Aufgrund ihrer besonderen Schönheit wurde sie "PERLE DER ADRIA" genannt: Die Wurzeln von Caorle reichen Jahrtausende in die Geschichte zurück. Ihr Ursprung lässt sich der paleovenetischen Epoche zuschreiben, wie archäologische Funde in der Ortschaft von San Gaetano bezeugen. In römischer Epoche gewann Caorle an Bedeutung als Seehafen von Concordia Sagittaria, einem damals wichtigen Handelszentrum entlang der römischen Via Annia. Nach dem Fall des Oströmischen Reichs (476 n. Chr.) leisteten die Bürger von Caorle einen aktiven Beitrag zur Entstehung der "Serenissima", der Republik Venedig. Der tausend Jahr alte Dom (sein Bau wurde 1038 fertiggestellt) erinnert an die einstige Bedeutung von Caorle: Damals befand sich hier der Bischofssitz. 

Heute ist das Städtchen ein anmutiger BADEORT, der die Faszination seiner antiken Geschichte mit dem Angebot einer zeitgemäßen Feriendestination verbindet. 

Das Zentrum von Caorle weist die typischen, städtebaulichen Eigenheiten der "Serenissima" auf: niedrige Häuser mit bunten Fassaden, die von einem verwinkelten Mäander aus Gassen (calli) und kleinen Plätzen (campielli) umgeben sind. Die Hauptader ist der RIO TERRA', ein ehemaliger Kanal, der gegen Mitte des 19. Jahrhunderts trockengelegt wurde, wie im Übrigen die meisten Straßen des Zentrums - mit Ausnahme der CALLE LUNGA, die als die älteste Straße von Caorle angesehen wird. 

Der DOM Santo Stefano wurde 1038 n. Chr. erbaut. Die dreischiffige Basilika weist typisch römisch und byzantinische Bauelemente auf. Unverkennbar ist der zylinderförmige Glockenturm, eine Rarität aus architektonischer Sicht. Im Kreuzgang des Doms befindet sich auch ein kleines Museum, das im Sommer fast täglich besichtigt werden kann (Informationen dazu erhalten Sie an der Rezeption). 

Die WALLFAHRTSKIRCHE der MADONNA DELL'ANGELO ist das Symbol von Caorle. Zu dieser Gebetsstätte auf den Felsen am Meeresufer haben die Bewohner von Caorle eine besonders innige Beziehung. Seit jeher verehren die Fischer die "Madonna des Meeres" und bitten sie um ihren Schutz. Alle fünf Jahre wird ihr zu Ehren eine große Feier veranstaltet, die die Legende der Madonna dell'Angelo wieder aufleben lässt.

Mehr darüber erzählt Ihnen dieses Video. 



Vor langer Zeit war die gesamte Umgebung eins mit der LAGUNE von Venedig, heute ist von den großen Wasserflächen, die die Insel von Caorle umgaben, nur wenig übrig geblieben. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Flächen Schritt für Schritt trockengelegt, um Platz für die Landwirtschaft zu gewinnen. Die Lagune kann zu Wasser besichtigt werden: traditionelle Boote wie der sogenannte bragozzo "Serenissima" führen Sie in die schönsten Winkel der Lagune. 

Zur Tradition von Caorle gehören auch die CASONI, typische Hütten mit Schilfbedachung, die während des Fischfangs als Behausung dienten. Auf der "Fischerinsel" (isola dei pescatori) und entlang des Spazierwegs am Rande der Lagune können Sie sehr viele davon beobachten. Falls Sie auf einen Fischer treffen, sprechen Sie ihn an: Vielleicht erlaubt er Ihnen, einzutreten und den casòn von innen zu besichtigen. 


Caorle ist auch mit dem angrenzenden Hinterland verbunden. Am Livenza-Fluss liegen zahlreiche Fraktionen, die im Laufe des 20. Jahrhunderts zeitweilig eine besondere Bedeutung einnahmen. So war beispielsweise CA' CORNIANI der Sitz eines der größten landwirtschaftlichen Betriebe Italiens. Besichtigen Sie den historischen Ortskern und die Weinkeller oder genehmigen Sie sich ein Glas Wein und eines der traditionellen Gerichte in der Osteria. 

Eine weitere empfehlenswerte, geschichtsträchtige Ortschaft ist SAN GAETANO, die kleinste der verschiedenen Fraktionen. Heute strahlt sie einen Hauch Dekadenz aus, aber im Laufe des 20. Jahrhunderts gaben sich hier namhafte Gäste ein Stelldichein, darunter der berühmte Schriftsteller ERNEST HEMINGWAY, der zur Jagd in die Lagune von Caorle kam.